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Das Ruhrgebiet ist ein Eldorado für Radfahrer! Egal ob Tourenrad, Mountainbike, Rennrad oder Velomobil … hier kommt Jeder auf seine Kosten!

Seit dem Strukturwandel gibt es unzählige Industrie- und Kulturdenkmäler die man sehen sollte und es wurden zeitgleich viele, neue Radwege geschaffen, um abseits vom Straßenverkehr dort hin zu gelangen … und täglich werden es mehr. Heute durchziehen mehr als 1.200 Kilometer Radweg das Ruhrgebiet! Für Alle, die das Ruhrgebiet für sich noch nicht als Radfahrer-Region entdeckt haben, möchte ich hiermit eine erste Schnupper-Tour vorstellen.

Tipp zur Routenplanung und Orientierung:

Die Metropole Ruhr bzw. das radrevier.ruhr hat kürzlich für das Radwegenetz ein neues Konzept zur besseren Orientierung eingeführt: Mit „Radeln nach Zahlen“ kann man sich jetzt ganz einfach an den sogenannten Knotenpunkten [KP xy] orientieren. Coole Sache!

Touren-Tipp #1: Google Maps:

Los geht´s

Start und Ziel dieser Tour ist das Weltkulturerbe Zeche Zollverein; hier geht es los in westlicher Richtung (Knotenpunkt [KP 60]) entlang des Zollvereinwegs, vorbei am Phänomania-Erfahrungsfeld. Nach ca. 6 km schließt sich nahtlos die „Kray-Wanner-Bahn“ an [KP 49], eine weitere ehemalige Bahntrasse. Nach ca. 1km liegt auf der rechten Seite die Halde Rheinelbe mit der Himmelstreppe; ein Abstecher inkl. Aufstieg der sich lohnt!

Zurück auf der Trasse gelangt man nach weiteren ca. 3km zu Holger´s Erzbahnbude [KP 46]. Hier ist am Wochenende und bei schönem Wetter richtig was los, denn hier kehrt man gerne ein, um seinen Durst und Hunger zu stillen, zu verschnaufen oder einfach um zu quatschen.

Richtung Süden führt die Erzbahntrasse weiter nach Bochum mit dem Bergbau-Museeum, der Jahrhundert-Halle und weiteren Highlights; heute fahren wir jedoch weiter nördlich auf der Erzbahntrasse, Richtung Zoom-Gelsenkirchen [KP 45], wo wir nach 5km die Grimberger Sichel und den Rhein-Herne-Kanal erreichen [KP 44].

Wer mag, kann die Tour an dieser Stelle erweitern und einen Abstecher zur Halde Hoheward einbauen [KP 42, 43]. Sehenswert dort sind die Drachenbrücke, das Observatorium, die Sonnenuhr und natürlich die Aussicht über weite teile des Ruhrgebietes.

Am Kanal entlang geht es weiter in Richtung Nordsternpark [KP 63, 90], der nur wenige Meter von der eigentliche Route entfernt ist und kulturell Vieles zu bieten hat.

Weiter gehts zur Schurenbachhalde [KP 61], deren Mondlandschaft inkl. Bramme und mit einer ebenfalls tollen Aussicht man einfach gesehen haben sollte. Das letzte Stück der Tour führt über den Nordsternweg wieder zurück zum Ausgangspunkt, der Zeche Zollverein.

Eckdaten:

– Streckenlänge: 31,1km
– Aufstieg: 160m
– Fahrbahnbelag: 25km Asphalt, Pflaster / ca. 5km fester Kies / 1km loser Untergrund

Und hier noch das GPX-File zum Download:

Ich wünsche Euch Viel Spaß bei der Tour!